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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Landesverband Baden e.V. findest du hier .
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Bis zu sechs Schwimmkurse in einer Woche, vier Wochen Wasserrettungsdienst an Nord- und Ostsee und fünf erworbene Ausbildungen: Simon Kellers Bundesfreiwilligendienst (BFD) beim DLRG-Landesverband Baden hat sich für ihn gelohnt. Das Jahr im Einsatz für die DLRG hat ihm, wie er anlässlich seines Abschieds sagt, Einblicke in ganz unterschiedliche Bereiche der DLRG ermöglicht und ihm vor allem aber Zeit gegeben, sich beruflich zu orientieren.
Nach der Schule wollte Simon nicht unmittelbar eine Ausbildung oder ein Studium beginnen. Stattdessen suchte er bewusst nach einer Aufgabe, die ihm Zeit für Orientierung und Bewerbungen ließ. Er entschied sich, im September 2025 einen Freiwilligendienst beim DLRG-Landesverband Baden zu beginnen.
Ein Schwerpunkt seiner Arbeit lag in der Schwimmausbildung. In Karlsruhe und Ettlingen unterstützte Simon zahlreiche Schwimmkurse im Rahmen der Programme „SchwimmFidel“ und „SchwimmFix“. Zeitweise stand er für bis zu sechs Kurse pro Woche im Bad. Dabei kümmerte er sich auch um Kinder, die besondere Unterstützung beim Schwimmenlernen benötigten. Gerade diese Aufgabe hat Simon als besonders erfüllend erlebt. Gleichzeitig stellte er fest, wie groß der Bedarf ist: Viele Schulen suchen Unterstützung für ihre Schwimmangebote, beispielsweise durch Studierende oder eben Freiwilligendienstleistende.
Neue Perspektiven boten ihm auch zwei Einsätze im Zentralen Wasserrettungsdienst an der Küste (ZWRD-K). Jeweils zwei Wochen verbrachte Simon auf Langeoog und im Ostseebad Dahme. Während der Wachdienst auf Langeoog eher ruhig und von kleineren Teams geprägt war, lernte er in Dahme eine größere, aber zugleich familiäre Wachstruktur kennen. Neben dem eigentlichen Dienst blieb viel Zeit für Einsatzübungen und Fortbildungen, zum Beispiel auf dem Rettungsboot. Für Simon steht deshalb bereits fest: Das möchte er wieder machen.
Auch abseits der Küste war das Jahr abwechslungsreich. Bei einem gemeinsamen Seminar knüpfte er beispielsweise Kontakte zu Bundesfreiwilligendienstleistenden aus dem benachbarten DLRG-Landesverband Württemberg. Im Rahmen der Jubiläumsübung im Oktober 2025 in Mosbach hatte er die Gelegenheit zum Austausch mit erfahrenen Einsatzkräften des Katastrophenschutzes. Im Januar unterstütze er bei der Organisation und Durchführung eines Termins mit dem damaligen Staatssekretär im Innenministerium.
Während der im Rahmen des BFD fest eingeplanten Bildungstage erwarb Simon darüber hinaus zahlreiche Qualifikationen aus der DLRG-Welt. Nach den Lehrgängen zum Ausbildungsassistenten Schwimmen und Rettungsschwimmen absolvierte er die Ausbildung zum DLRG-Sanitäter und fasst jetzt als Finale seines Freiwilligendienstes noch die Weiterbildung zum vollwertigen Wasserretter ins Auge.
Simons nächster Schritt steht bereits fest. Ab November beginnt er seine Ausbildung zum Fluglotsen im Raum Frankfurt. Das umfangreiche Auswahlverfahren beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Hamburg mit Stressprüfungen, Gruppenaufgaben, medizinischer Untersuchung und Sicherheitsüberprüfung hat er erfolgreich absolviert. An dem Beruf reizt ihn besonders, den Überblick zu behalten, Abläufe zu koordinieren und zu steuern. Vielleicht führt ihn diese Arbeit später einmal zurück nach Karlsruhe.
Dem DLRG-Landesverband Baden wird Simon als ehrenamtlicher Ansprechpartner für künftige Bundesfreiwilligendienstleistende erhalten bleiben. Dadurch wird er wahrscheinlich auch mit seinem Nachfolger engen Kontakt haben, der am 15. September seinen Dienst beginnt. Simon wünscht ihm vor allem, ebenso viele gute Erfahrungen zu sammeln und sich im Laufe des Jahres genauso persönlich weiterzuentwickeln.
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