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Einsatz WRD - KatS, Landesverband

Wasserrettungszüge verlängern Einsatz

Veröffentlicht: 05.06.2024
Autor: DLRG Landesverband Baden e.V.

Katastrophenschutz in Baden-Württemberg nachhaltig stärken!

Nachdem sich die Hochwasserlage in Baden-Württemberg am Montag weitestgehend entspannt hat, sind die beiden badischen Wasserrettungszüge der DLRG weiterhin in Bayern im Einsatz. Die Wasserrettungszüge 3 (aus Karlsruhe, Rastatt und Freudenstadt) und 5 (aus Freiburg, Breisgau, Lörrach, Waldshut und Konstanz) wurden nach Beendigung ihrer Evakuierungsaufgaben in Offingen (Kreis Günzburg) am heutigen Mittwochvormittag für weitere Aufgaben in den Donau-Ries-Kreis beordert.

Der Katastrophenschutz-Einsatz der 51 ehrenamtlichen DLRG-Einsatzkräfte aus Baden dauert so nun voraussichtlich 24 Stunden länger und damit mehr als drei Tage an.

Landesverband fordert nachhaltige Stärkung des Katastrophenschutzes

Felix Strobel, Präsident des DLRG-Landesverbandes Baden, machte sich am Montagabend ein Bild von der Situation vor Ort und tauschte sich mit den Einsatzkräften aus, die zu dieser Zeit mit der Evakuierung weiterer Ortsteile befasst waren. Persönlich und in einem Videogruß drückte er den Einsatzkräften seinen Dank für ihr selbstloses Engagement aus. „Der Wunsch ist, dass alle heil bleiben, gesund wieder nach Hause kommen und den widrigen Bedingungen hier im Wasser weiterhin trotzen können“, so Felix Strobel.

Die Präsidenten der DLRG-Landesverbände Württemberg und Baden nutzen die öffentliche Aufmerksamkeit für die Arbeit der DLRG außerdem, um mit tagesaktueller Relevanz, politisches Gehör für politische Forderungen zu finden. In Briefen an die Fraktionsvorsitzenden und die Sprecher für Bevölkerungsschutz der Regierungsfraktionen im Landtag von Baden-Württemberg setzen sich die beiden Landesverbände mit Bezug auf die aktuelle Lage für eine nachhaltige Stärkung des Katastrophenschutzes und des Fachdienstes Wasserrettung ein.

Insbesondere haben die DLRG-Landesverbände dabei die anstehende Novellierung des Landeskatastrophenschutzgesetzes und die Haushaltsverhandlungen für die Jahre 2025/26 im Blick. Ein plakatives Beispiel für die nicht zufriedenstellende Situation des Katastrophenschutzes in Baden-Württemberg passt ebenfalls auf die aktuelle Situation. Es sei den Politikerinnen und Politkern bekannt, so die beiden Präsidenten, dass in Baden-Württemberg aus Geldmangel ausgemusterte Fahrzeuge des bayrischen Katastrophenschutzes aufgekauft werden und in Baden-Württemberg weiterhin zum Einsatz kommen.

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