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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Landesverband Baden e.V. findest du hier .
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Die historische Hitzewelle der vergangenen Tage hat auch die Einsatzkräfte der DLRG in Baden stark gefordert. Während bundesweit zahlreiche tragische Badeunfälle Schlagzeilen machten, verzeichneten die Gliederungen im Landesverband ein außergewöhnlich hohes Einsatzaufkommen. Teilweise arbeiteten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte mehrere Alarmierungen pro Tag ab – von Ertrinkungsunfällen über die Erstversorgung bei Herz-Kreislauf-Notfällen bis hin zu groß angelegten Vermisstensuchen.
Auch abseits der Alarmierungen standen die Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer im Dauereinsatz. Im Rahmen der regulären Wachdienste an Badeseen und in Freibädern sorgten sie dafür, dass die vielen Erholungssuchenden trotz der extremen Temperaturen möglichst sicher baden konnten – etwa durch die Beckenaufsicht, Erste Hilfe oder präventive Ansprachen.
Höchstleistungen in Mannheim
Aus Mannheim berichtet Thorsten Großstück, Leiter Einsatz des DLRG-Bezirks Mannheim, von einem außergewöhnlich intensiven Wochenende. Bei Temperaturen von bis zu 40 Grad leisteten mehr als 50 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer über 600 Stunden Wachdienst in den Mannheimer Freibädern.
Auch der Wasser-Rettungsdienst war mehrfach gefordert. Zu Einsätzen rückte die DLRG unter anderem nach Altlußheim, Ilvesheim und in den Bereich Mannheim-Silberpappel aus. Zusätzlich unterstützte die DLRG während des Höhepunkts der Hitzewelle den Rettungsdienst mit Sanitäterinnen und Sanitätern sowie zwei Einsatzfahrzeugen als sogenannte „Helfer vor Ort“. Die Einsatzkräfte versorgten unter anderem Patientinnen und Patienten mit Krampfanfällen, Atemnot und Bewusstlosigkeit. In vier Fällen mussten sie eine Reanimation durchführen.
Dauereinsatz im Kreis Karlsruhe
Auch im Landkreis Karlsruhe war die DLRG in diesen Tagen stark gefordert. Bereits am vorherigen Wochenende hatte ein tödlicher Badeunfall am Rheinstettener Epplesee für Aufsehen gesorgt. In den folgenden Tagen riss das Einsatzgeschehen nicht ab: Mehrere Vermisstensuchen mussten eingeleitet werden, am Philippsee gelang die Rettung eines Badegastes vor dem Ertrinken, während für eine Person in der Alb bei Ettlingen jede Hilfe zu spät kam.
Bei einzelnen Einsätzen waren jeweils mehr als 40 Einsatzkräfte im Einsatz – teils mehrfach täglich und rund um die Uhr.
Mindestens 26 Tote und Vermisste bundesweit
Der DLRG-Bundesverband meldete am Sonntag mindestens 26 tödliche Badeunfälle allein am vergangenen Wochenende. Die tragischen Unglücke zeigen mit Nachdruck, wie schnell aus einer vermeintlichen Abkühlung im Wasser eine lebensbedrohliche Situation werden kann. Gerade bei großer Hitze führen Selbstüberschätzung, Übermut oder gesundheitliche Probleme immer wieder zu Notlagen im und am Wasser.
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