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Einsatz WRD - KatS, Landesverband

Fortbildung zu neuen Sonargeräten

Veröffentlicht: 16.04.2026
Autor: DLRG Landesverband Baden e.V.
Training für den Katastrophenfall: Fortbildung am Opfinger See.
Die Bedienung und Auswertung der Sonargeräte erfordern Erfahrung und Aufmerksamkeit.
Geübt wurden auch die Einstellungsmöglichkeiten der Systeme und die Interpretation der Bilder.

Wasserrettungszüge auf neue Ortungstechnik geschult

Moderne Technik entfaltet ihren Wert erst dann voll, wenn sie sicher beherrscht wird. Um die neuen, vom Land Baden-Württemberg finanzierten Sonargeräte künftig souverän einsetzen zu können, haben Einsatzkräfte der DLRG aus den zehn Wasserrettungszügen des Landes an gemeinsamen Fortbildungen teilgenommen. In einer Online-Theorieschulung wurden zunächst die technischen Grundlagen der Ortung mittels SideScan-Sonar vermittelt. Im anschließenden Praxisteil stand die Arbeit mit den Geräten auf dem Wasser im Mittelpunkt.

Bereits im Januar hatte Staatssekretär Thomas Blenke MdL elf neue Sonargeräte für Such- und Ortungsaufgaben unter Wasser an die baden-württembergische DLRG übergeben. Finanziert wurden sie auf Anregung der CDU-Landtagsfraktion aus im Staatshaushalt verankerten Mitteln der Koalitionsfraktionen. Die mobilen Systeme verstärken nun die Bootsgruppen der Wasserrettungszüge des Landes – also jene von der DLRG gestellten Einheiten, die im Katastrophenfall zum Einsatz kommen.

Die am Boot montierten Geräte sind eine wertvolle Unterstützung beim systematischen Absuchen von Gewässern. Die ausgesendeten Sonarwellen erzeugen Bilder, mit deren Hilfe sich beispielsweise untergegangene Personen oder Fahrzeuge lokalisieren lassen. Auch die Beschaffenheit des Gewässergrundes kann auf diese Weise vom Boot aus erfasst werden – eine Information, die gerade bei Hochwasserlagen im urbanen Raum von großer Bedeutung sein kann.

Genau solche Einsatzszenarien standen auch im Mittelpunkt der Fortbildung. Unter Anleitung eines Experten des Echolotzentrums Schlageter aus Paderborn befassten sich die Teilnehmenden unter anderem mit der optimalen Einbindung der Sonargeräte in den Einsatzablauf, der richtigen Interpretation der erzeugten Bilder und den vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten der Systeme. Denn so leistungsfähig die Geräte auch sind: Bedienung und Auswertung erfordern Erfahrung, Aufmerksamkeit und regelmäßiges Training.

Dass die Fortbildung bereits konkrete Erfolgserlebnisse brachte, zeigte sich am Opfinger See bei Freiburg. Dort wurde im Rahmen der Übungen ein bislang unentdeckter untergegangener Kiesanhänger lokalisiert. Dieser kann nun gezielt angetaucht und gegebenenfalls geborgen werden.

Weiterführende Informationen

DLRG-Landesverband Baden: Elf neue Sonargeräte für die DLRG (Januar 2026)

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