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Vollständige Liste der Ansprechpartner der DLRG Landesverband Baden e.V. findest du hier .
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Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat hierzulande im vergangenen Jahr 393 tödliche Unglücke in den Gewässern verzeichnet. Das sind 18 Todesfälle weniger als im Jahr 2024. Die meisten Badeunfälle ereigneten sich im Juni. „Wäre es in der folgenden Hauptferienzeit weiterhin so sonnig und heiß geblieben, hätten wir wohl erneut einen Anstieg der Opferzahl vermelden müssen“, sagte die Präsidentin der DLRG, Ute Vogt. Denn insbesondere bei herrlichem Sommerwetter steige die Zahl der Unfälle sprunghaft an. Trauriger Höhepunkt: An einem Wochenende im Juni kamen 15 Menschen beim Baden und Schwimmen ums Leben.
Dieses Bild ergibt sich auch mit Blick auf die Fallzahlen für Baden-Württemberg. Im Land ertranken im Jahr 2025 43 Menschen, 5 weniger als im Jahr zuvor. Davon waren 36 männlichen Geschlechts, überwiegend zwischen 21 und 50 Jahre alt und rund die Hälfte der Unglücke ereignete sich in den Sommermonaten von Juni bis August.
Anzahl junger Opfer bundesweit gestiegen
Die meisten Opfer in der DLRG-Statistik für das Jahr 2025 waren älter als 60 Jahre: 138 Personen entsprechen 42 Prozent der Opfer bekannten Alters. Im Vorjahr hatte die Organisation für Wasserrettung in dieser Altersgruppe 171 Fälle verzeichnet (48 Prozent). Einen Anstieg um jeweils elf Todesfälle im Vergleich zu 2024 gab es hingegen unter den 11- bis 20-Jährigen sowie den 21- bis 30-Jährigen. „Das ist besorgniserregend und setzt sich hoffentlich in diesem Jahr so nicht fort“, sagte die DLRG-Präsidentin und fügte hinzu: „Nur eine Person unter den 73 Opfern in diesen Altersklassen war weiblich. Gerade unter männlichen Jugendlichen und jungen Männern sind Übermut und Selbstüberschätzung leider weit verbreitet und ebenso wie der Konsum von Alkohol mitursächlich für tragische Unfälle.“ Unter allen Todesopfern bekannten Geschlechts waren auch 2025 vier von fünf männlich (82 Prozent).
Die Zahl der tödlich verunglückten Kinder bis zehn Jahre lag mit 13 deutlich unter dem Durchschnitt der vergangenen 25 Jahre (29 Fälle). Zuletzt erfasste die DLRG im Jahr 2012 weniger Todesfälle in dieser Altersgruppe (12). Hinzu kommen jedes Jahr Ertrinkungsunfälle, die nicht tödlich enden, aber schwere lebenslange Folgen für die Opfer haben. Zudem enthält die DLRG-Statistik keine Unglücksfälle in den eigenen vier Wänden, also etwa in der heimischen Badewanne.
Seen und Flüsse häufigste Unfallorte
Weiterhin finden neun von zehn (88 Prozent) tödlichen Unfällen in öffentlich zugänglichen Gewässern im Binnenland statt – mit deutlichem Abstand die meisten in Seen und Teichen (158) sowie in den Fließgewässern (153). Dazu die DLRG-Präsidentin: „Flüsse, Seen und allgemein unbewachte Gewässer sollten möglichst gemieden werden. Am sichersten ist das Baden und Schwimmen dort, wo Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer im Notfall direkt vor Ort sind.“
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