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Landesverband

DLRG kann auf gute Beziehungen bauen

Veröffentlicht: 13.05.2026
Autor: DLRG Landesverband Baden e.V.
Im Rahmen seiner Sommertour 2023 besuchte Manuel Hagel, damals Fraktionsvorsitzender der CDU, zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Moritz Oppelt die DLRG in Neckargmünd – jetzt sehen sich beide in der Landesregierung wieder – Hagel als Innenminister, Oppelt als Justizminister.
Sozialminister Oliver Hildenbrand (2. v. l.) – hier beim Sommerempfang 2022 der DLRG in Stuttgart – ist nun für die Förderung des Ehrenamtes mitverantwortlich.
Der Landtag von Baden-Württemberg wählte den bisherigen Innenminister Thomas Strobl zu seinem Präsidenten. Im Sommer 2025 gratulierte er als Stellvertretender Ministerpräsident noch dem DLRG-Landesverband Baden zum 100-jährigen Jubiläum!

Neue Landesregierung mit bekannten Gesichtern

Die DLRG in Baden-Württemberg gratuliert der neu gewählten Landesregierung zur Aufnahme ihrer Arbeit. Der frisch konstituierte Landtag von Baden-Württemberg wählte am Mittwoch, 13. Mai 2026, Cem Özdemir (GRÜNE) zum Ministerpräsidenten, womit erneut eine Koalition aus GRÜNEN und CDU die Regierungsverantwortung im Südwesten übernimmt.

Mit Manuel Hagel MdL (CDU) zieht ein prominenter Unterstützer der DLRG in das baden-württembergische Innenministerium ein. Hagel, ab sofort auch Stellvertretender Ministerpräsident, folgt in dieser Funktion auf Thomas Strobl MdL (CDU), der in der neuen Legislaturperiode dem Landtag von Baden-Württemberg als Präsident vorsteht. Ob als regionaler Schirmherr für den bundesweiten Schwimmabzeichentag, als einflussreicher Weichensteller in der Rolle des CDU-Fraktionsvorsitzenden oder beim Besuch vor Ort – die DLRG im Land pflegte mit Manuel Hagel bereits in den letzten Jahren einen vertrauensvollen politischen Austausch.

Koalitionsvertrag will Investitionsstau in der Wasserrettung abbauen

Und an Aufgaben mangelt es nicht: Der Koalitionsvertrag listet zentrale Vorhaben auf, die in den nächsten fünf Jahren auf der landespolitischen Agenda stehen. Die geplante Stärkung des Katastrophenschutzes – unter anderem durch ein eigenes „Präsidium Bevölkerungsschutz“ –, die ausdrückliche Anerkennung des Ehrenamtes im Bevölkerungsschutz sowie die angekündigte Entlastung von Vereinen und Mitarbeitenden greifen zentrale Forderungen der Hilfsorganisationen auf. Besonders relevant für die DLRG: Das Land will den Abbau des Investitionsstaus bei den Sonderrettungsdiensten Berg- und Wasserrettung fortsetzen. Zudem sollen Übungskultur, kommunale Krisenvorsorge und digitale Strukturen im Rettungsdienst weiter ausgebaut werden. Insgesamt unterstreicht der Vertrag die wachsende Bedeutung leistungsfähiger ehrenamtlicher Strukturen für Sicherheit und Resilienz im Land.

Auch im Bereich Schwimmen und Sport setzt der Vertrag klare Akzente: „Jedes Grundschulkind soll verlässlich schwimmen können“, heißt es. Die Schwimmfähigkeit von Kindern soll gezielt verbessert und eine „gute Bäderinfrastruktur“ gesichert werden. Verantwortlich für diese Themen sind in der neuen Landesregierung gleich zwei Minister: Kultusminister Andreas Jung (CDU), bisher Bundestagsabgeordneter aus Konstanz, und Teresa Schopper (GRÜNE). Die bisherige Kultusministerin wechselt im Kabinett Özdemir ins Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen, nimmt die Zuständigkeit für den Sport aber mit dorthin. Weitere für die DLRG relevante Themen wie Ehrenamt, Kinder und Jugend sind darüber hinaus im Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit unter Minister Oliver Hildenbrand MdL verortet.

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