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Einsatz, Landesverband

26 neue Bootsführerinnen und Bootsführer

Veröffentlicht: 02.11.2026
Autor: DLRG Landesverband Baden e.V. / Marco Noviello
Bootsführer-Prüfung in Rheinau
Bootsführer-Prüfung in Bodman

Prüfungstermine in Bodman und Rheinau

26 neue Bootsführerinnen und Bootsführer haben in diesem Jahr die anspruchsvolle Prüfung zum Führen eines DLRG-Bootes erfolgreich abgelegt und damit einen bedeutenden Schritt in ihrem ehrenamtlichen Wirken getan. Die Prüfungen fanden Mitte September in Bodman sowie Mitte Oktober in Rheinau statt.

Der ursprünglich in Karlsruhe geplante Oktobertermin stand unter besonderen Vorzeichen: Nachdem im vergangenen Jahr das Hochwasser die Planungen beinahe zunichtegemacht hätte, war es diesmal das Niedrigwasser, das die Verantwortlichen herausforderte. Ein Pegel von lediglich 2,85 Metern machte ein sicheres Slippen vieler Fahrzeuge in Karlsruhe unmöglich. Auch andere Möglichkeiten, die Boote zu Wasser zu bringen, schieden aus.

Dank der Bereitschaft aller Beteiligten, den Prüfungsstandort kurzfristig von Karlsruhe nach Rheinau zu verlegen, konnte der Termin dennoch stattfinden. Besonderer Dank gilt den Helferinnen und Helfern, die dies ermöglicht haben – allen voran Torsten, der die Verlegung mit großem Engagement und absoluter Zuverlässigkeit umgesetzt hat.

So hatten die Prüflinge Gelegenheit, am Samstag das neue Prüfungsrevier kennenzulernen und am Sonntag ihre Prüfung abzulegen. Dieses Mal war es nicht die Rheinströmung, die sie forderte, sondern ein frischer Wind, der die Manöver anspruchsvoll machte. Die angehenden Bootsführerinnen und Bootsführer meisterten diese Bedingungen jedoch souverän und mit beeindruckender Ruhe.

Auch die Ausbilderinnen und Ausbilder stellten sich neuen Herausforderungen: In Fortbildungseinheiten vertieften sie die Kunst der Kartennavigation – ein zentraler Bestandteil der theoretischen Prüfung zum Sportbootführerschein See. Ihr Einsatz zeigt, dass Ausbildung nicht nur vermittelt, sondern auch gelebt wird.

Zum erfolgreichen Abschluss beigetragen haben neben den Beteiligten vor Ort auch all jene, die in den Ortsgruppen die Ausbildung begleitet haben. Hinter den mindestens geforderten 15 Fahrstunden steckt weit mehr als reine Pflicht: Die Ausbildung verlangt Zeit, Einsatz, Verantwortung und Herzblut.

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