26.04.2015 Sonntag  DLRG ehrt Fluthelfer und bestätigt amtierenden Vorstand

Der neue LV-Vorstand - in der ersten Reihe Ingrid Lehr-Binder (Präsidentin) und Jana Zaepfel (Vorsitzende Landesjugend), dahinter von links nach rechts Matthias Frick (Leiter Medizin), Sebastian Frank (Justitiar), Felix Strobel (Vizepräsident), Volker Hettmannsperger (Leiter Einsatz), Tobias Pogadl (Leiter Verbandskommunikation), Heinz Thöne (Vizepräsident), Helmut Weber (Bezirksvertreter), Günter Stauß (Schatzmeister). Auf dem Foto fehlen Alexander Salomon (Vizepräsident) und Janice Haney (Leiterin Ausbildung).

Der DLRG Landesverband Baden e. V. hat anlässlich seines Landesverbandstags am 25. und 26 April in Karlsruhe die Helfer geehrt, die im Jahr 2013 in Sachsen-Anhalt gegen die Elbeflut im Einsatz waren. Insgesamt war der Landesverband mit drei Wasserrettungszügen und insgesamt mehr als 80 Einsatzkräften bei Magdeburg und Wittenberge vor Ort. Ihnen wurde jetzt die Fluthelfermedaille des Bundesinnenministeriums verliehen und eine von Minister Lothar de Maiziere unterzeichnete Urkunde.

Vizepräsident Heinz Thöne betonte anlässlich der Verleihung, dass ein solcher Einsatz jederzeit auch am Rhein oder Neckar erfolgen könnte und warb bei den Vertretern aus der Politik um weitere Unterstützung der DLRG Arbeit. In ihrem Grußwort stellte die Vizepräsidentin des DLRG Bundesverbands Ute Vogt die aktuell geplanten Maßnahmen der Bundesregierung zum Hochwasserschutz vor. Bereits für das Jahr 2015 wurden für den Sonderrahmenplan „Präventiver Hochwasserschutz“ 20 Millionen Euro veranschlagt. Von 2016 bis 2018 werde der Bund jährlich 100 Millionen Euro bereitstellen.

Die knapp 80 Delegierten aus den 12 Bezirken des Landesverbandstags befassten sich während der beiden Tagungstage unter anderem mit Themen wie der Prävention von sexualisierter Gewalt und dem Umbau des DLRG Zentrum am Karlsruher Rheinhafen. Im Verlauf der Veranstaltung rückte auch das Thema Bädersterben zum wiederholten Male in den Vordergrund. Wie sich an einem aktuellen Beispiel aus dem Bezirk Rhein-Neckar zeigt, kann die Schließung eines Bades durch die Gemeinde auch eine zuvor sehr erfolgreiche und aktive Ortsgruppe zur Auflösung zwingen. Deshalb stellte auch der Leiter Verbandkommunikation auf Bundesebene, Achim Wiese, das Bädersterben an den Beginn seines Gastbeitrags.

Bei den turnusgemäß stattfindenden Vorstandswahlen wurde Präsidentin Ingrid Lehr-Binder ebenso im Amt bestätigt wie die Vizepräsidenten Heinz Thöne, Felix Strobel und Alexander Salomon.

Kategorie(n)
Tagung, Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Landesverband

Von: Verbandskommunikation

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