04.10.2019 Freitag  Katastrophenschutzübung "Wasserrettung 2019"

Ein Strömungsretter aus dem 8. WRZ im Gespräch mit der Presse. (Foto: Benjamin Becker, DLRG Bezirk Karlsruhe)

Ein Mitglied der Übungsleitung im Gespräch mit einem Vertreter des Ordnungsamtes.(Foto: Luca Wernert, DLRG Bezirk Karlsruhe)

Evakuierung von Verletzten mit dem Boot. (Foto: Benjamin Becker, DLRG Bezirk Karlsruhe)

Abschlussbesprechung eines Wasserrettungszuges nach erfolgreicher Bearbeitung eines Szenarios. (Foto: Benjamin Becker, DLRG Bezirk Karlsruhe)

Ein DLRG-Taucher kurz vor Beginn des Tauchgangs. (Foto: Benjamin Becker, DLRG Bezirk Karlsruhe)

Gäste aus Politik und Verwaltung, sowie Vertreter der Presse machen sich ein Bild vor Ort

„Im Ernstfall müssen die Abläufe einfach sitzen“, fasst Stefan Häfele, Leiter der baden-württembergischen Katastrophenschutzübung „Wasserrettung 2019“, den Zweck des Vorhabens prägnant zusammen. Im badischen Kehl sind an diesem verlängerten Wochenende dafür alle zehn Wasserrettungszüge der DLRG in Baden-Württemberg zusammengekommen, insgesamt mit über 200 Katastrophenschutzhelferinnen und Helfern.

Die Übung, welche von den DLRG Landesverbänden Württemberg und Baden mit mehreren Monaten Vorlaufzeit konzipiert und vorbereitet wurde, begann am gestrigen 3. Oktober mit der Alarmierung und Zusammenziehung der Züge und dauert noch bis Samstag an. Die Übungs-Annahme, dass langanhaltender Starkregen den Großraum Kehl in den Ausnahmezustand versetzt, sei, so Stefan Häfele weiter, „nicht aus der Luft gegriffen“ und mehr als realistisch.

Dementsprechend gestalten sich auch die Szenarien, welche im Rahmen der Übung von den DLRG-Einheiten bearbeitet werden müssen, möglichst realitätsnah und reichen von der Evakuierung eines Passagierschiffs über den Wasserweg bis hin zur Deichsicherung und -verteidigung um kritische Infrastruktur.

Gäste aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft, sowie Vertreter der Presse hatten heute im Rahmen der Übung die Möglichkeit, sich selbst, quasi „hautnah“, einen Eindruck von dem umfangreichen Tätigkeitsspektrum der DLRG-Katastrophenschützer zu verschaffen.

Die beiden Vertreter der DLRG Landesverbände Württemberg, Präsident Armin Flohr, und Baden, Vizepräsident Felix Strobel, betonen vor den Gästen die enge und gute Zusammenarbeit der beiden Organisationen im baden-württembergischen Katastrophenschutz. „Da wir im Einsatzfall Hand in Hand gehen, tun wir das selbstverständlich auch bei Übungen“, so Flohr und Strobel einmütig. Im Rahmen der Übungsszenarien üben beispielsweise immer ein badischer und ein württembergischer Zug gemeinsam.

Auch die Vertreter des Innenministeriums Baden-Württemberg schätzen die DLRG als unverzichtbaren Bestandteil des Katastrophenschutzes. Gerhard Niebling und Stefan Roth aus dem Referat 61 des Innenministeriums zeigten sich beeindruckt, die Einheiten, welche zu großen Teilen auch vom Land finanziert werden, in Aktion zu sehen und das umfangreiche Tätigkeitsspektrum der DLRG mitzuerleben. Gerhard Niebling stellt die einzelnen freiwillig Engagierten hervor: „Was die badische und württembergische DLRG hier auf ehrenamtlicher Basis leisten, rechtfertigt jede Unterstützung von Seite des Landes. Wir sind froh, uns darauf jeden Tag und jede Nacht verlassen zu können.“

Inklusive Helfer, Realmimen und Übungsleitung nehmen über 380 Personen an der Übung in Kehl teil.

Kategorie(n)
Verbandskommunikation, Einsatz WRD - KatS, Einsatz, Presse, Öffentlichkeitsarbeit

Von: Luca Wernert

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