Einsatztagebuch

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Einsatz Bootsunfall (So 18.08.2019)
manövrierunfähiges Motorboot in Seenot

Einsatz von:OG Konstanz e.V.
Einsatzart:Bootsunfall
Einsatztyp:SEG-Einsatz
Einsatztag:18.08.2019 - 19.08.2019
Alarmierung:Alarmierung durch Leitstelle
am 18.08.2019 um 23:32 Uhr.
Einsatzkräfte eingetroffen um 23:48 Uhr
Einsatzende:19.08.2019 um 02:00 Uhr
Einsatzort:Höhe Insel Mainau
Einsatzauftrag:Unterstützung in Seenotrettung
Einsatzgrund:Leckgeschlagenes Motorboot mit Maschinenschaden ca. 200m vor der Mainau bei Unwetter
Eingesetzte Kräfte
  • 1 Einsatzleiter DLRG
  • 3 Gruppenführer
  • 1 Taucheinsatzführer
  • 2 Einsatztaucher
  • 7 Wasserretter
1/4/9/14
Eingesetzte Einsatzmittel - Einsatzleitwagen 1 (ELW 1) - Pelikan Konstanz 85/11-1 - KN WR 911
- Gerätewagen sonstige (GW) - Pelikan Konstanz 85/93-1 - KN WR 913
- Gerätewagen Taucher (GW-Taucher) - Pelikan Konstanz 85/91-1 - KN WR 921
- Kommandowagen (KdoW) - Pelikan Bodensee-Konstanz 80/10-2 - KN WR 102
- Mannschaftstransportwagen (MTW) - Pelikan 85/19-1 - KN WR-914
- Rettungsboot (RTB) - Adler Konstanz 85/94-4 - KN 1 345
- Rettungsboot (RTB) - Pelikan Konstanz 85/94-1 - KN 1 40
- Rettungsboot (RTB) - Pelikan Konstanz 85/94-3 - KN - 1 333

Kurzbericht:

Es ist Sonntagnacht, als die DLRG Konstanz zu einer Rettung alarmiert wird. Gemeldet ist ein Motorboot, etwa 200m vor der Insel Mainau mit Blickrichtung Schloss. Sie seien manövrierunfähig, es laufe Wasser in den Motorraum und ein Unwetter zieht auf, heißt es. Einsatzkräfte, die aus dem vorangegangen Einsatz noch in der Unterkunft sind, rücken sofort nach der Alarmierung aus, um das sturmtaugliche Motorrettungsboot „Philipp Hund“ zu besetzten. Nachrückende Kräfte besetzen das Tauchgruppenfahrzeug und das Bootsgruppenfahrzeug mit dem 2. Sturmtauglichen Motorrettungsboot „Albatros“. Kurz darauf läuft das große Boot aus in Richtung Mainau. Einsatztaucher, das 2. Boot und die Einsatzleitung bereiten auf dem Wilhelm-Graf-Platz die weiteren Maßnahmen vor. Einsatztaucher und Bootsmannshaft stellen Einsatzbereitschaft her. Die erste Lagemeldung des am Havaristen eintreffenden Motorrettungsbootes entspannt die Situation. Die Personen an Bord sind wohl auf, der Wassereinbruch ist mäßig und das Boot noch schwimmfähig. Also wird es in Schlepp genommen und in den Hafen in Staad geschleppt. Dort bereiten die anwesenden Helfer eine Leckabwehr und Pumpen vor, um das Boot zu sichern. Im Hafen angekommen, kann in ruhigem Wasser der Schaden begutachtet werden. Es treten keine Betriebsstoffe aus und der Wassereinbruch hält sich in überschaubaren Grenzen. Ein Leck im Rumpf kann nicht entdeckt werden. Da der Bootseigner seinen Liegeplatz auf dem Trocken hat und sein Fahrzeug mit Hänger am Seerhein in Konstanz steht, wird gemeinsam besprochen das Boot sogleich auszuwassern. Der Bootseigner wird mit einem DLRG Fahrzeug zu dem seinen gebracht. Zeitgleich schleppt das DLRG Boot den Havaristen an die Auswasserungsstelle. Gemeinsam wird das Boot ausgewassert und dem Eigner übergeben. Alle Maßnahmen sind mit dem PP Einsatz in Göppingen abgestimmt. Nachdem im Wasserrettungszentrum die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt ist, wird der Einsatz beendet.
 

Bilder: